Kunst und Medien2026-07-19T15:16:49+02:00

„Die Kunst ist auf keinem anderen Weg zu finden als auf ihrem eigenen.“ 

Konrad Fiedler (Kunsttheoretiker, 1841-95)

Dieser Erkenntnis folgend beschäftigen wir uns im Kunst & Medien-Zweig des BORG Perg intensiv mit den Inhalten, Gestaltungsmitteln und Techniken der „Kunst“ und der „Neuen Medien“. In Theorie & Praxis lernen unsere SchülerInnen gleichermaßen „über“ als auch „durch“ Kunst & Medien zu kommunizieren!

„Kunst“ als Kommunikation
Kunst ist – in all ihren Facetten – immer auch Ausdruck und Mitteilung. Die AbsolventInnen dieses Zweiges sollen daher befähigt sein, die „Sprache der Kunst“ prinzipiell zu verstehen und ebenso ihre Techniken für eigene Ausdrucksabsichten anzuwenden.

Kommunikationsform „Bildnerische Praxis“
Das praktische Arbeiten in verschiedenen Techniken und mit vielfältigen Technologien inklusive der „Neuen Medien“ soll vor allem Freude bereiten, soll dazu dienen, sich handwerkliche Fähigkeiten, technisches Know-How und gestalterische Kenntnisse anzueignen sowie dem Bedürfnis Rechnung tragen, eigene Gefühle und Anliegen zum Ausdruck zu bringen – kreatives Schaffen ist gleichermaßen Auseinandersetzung mit der Welt als auch Gestaltung derselben.

Kommunikationsform „Theorie/Reflexion“
Die Begegnung mit Kunst und der Versuch, einzelnen ihrer Werke mit umfassendem Verständnis entgegenzutreten, begünstigt die Entfaltung sowohl emotionaler als auch intellektueller Fähigkeiten; die Verknüpfung sinnlicher Sensitivität mit analytisch-kritischer Erkenntnis im kommunikativen Diskurs fördert die Persönlichkeitsentwicklung, Flexibilität und ästhetische Genussfähigkeit.

Die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit den verschiedenen, mannigfaltigen Sprachen von Kunst & Medien wird zur Bereicherung durch Erkenntnisgewinn sowie zum Lustgewinn durch das eigene schöpferische Tun und erhöht somit die individuelle Lebensqualität!

Die typenbildenden Gegenstände des Zweiges „Kunst & Medien“

Bildnerische Erziehung (BE)

Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung (BGW)

Medienpraxis (MP)

In allen Fächern stellt das Dokumentieren und Präsentieren der Arbeitsergebnisse mithilfe verschiedener Medien eine wichtige zu erwerbende Kompetenz dar.
Durch die Teilnahme an Wettbewerben und durch verschiedene Workshops (Projekte) mit KünstlerInnen wird ein aktueller gesellschaftlicher Kontext hergestellt.
Exkursionen und Besuche von Museen und Ausstellungen geben Einblick in das Kunstgeschehen. Sehr interessierte SchülerInnen können die Wahlpflichtfächer BE und BGW belegen (aus pädagogisch-organisatorischen Gründen ist das Wahlpflichtfach „Medienpraxis“ nur für die SchülerInnen der anderen Schulzweige wählbar) und haben so die Möglichkeit, einen individuellen Schwerpunkt zu setzen.
Alle Fächer können jeweils eigenständig zur Matura gewählt werden.

Stundentafel ORG mit Schwerpunkt Kunst und Medien

Aktuelles aus dem Unterricht

Bildnerische Erziehung (BE), Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung (BGW), Medienpraxis (MP)

OEAD-Preis für Kunst und Medien

Von |16.06.2026|Kategorien: Kunst und Medien, News|

Die SchülerInnen des BORG Perg setzten sich gemeinsam mit der Fachhochschule Hagenberg mit KI-gestützter Gestaltung zum Thema Infrastruktur auseinander. Bereits ab Jänner wurde das Thema Infrastruktur von verschiedenen Seiten beleuchtet und nach der Bedeutung von Infrastruktur für die Gemeinschaft und für den Alltag gefragt. Die Notwendigkeit von langfristiger Planung wurde erörtert und die daraus resultierenden Aufgaben für die Politik. Zu Beginn des tatsächlichen Workshops gab es einen Impulsvortrag zum Thema KI. Im Kontext von Infrastruktur stellt sich dabei die Frage, ob KI auch zu Infrastruktur gehört und wenn ja, ob sie dann ebenfalls für alle flächendeckend zur Verfügung sein soll. Damit wäre KI ein Bestandteil der allgemeinen Versorgung und damit Thema der Politik. Im Weiteren wurde die KI für Kreativaufträge eingesetzt. In Kleingruppen wurden Bildideen zum Thema Infrastruktur entwickelt, die anschließend mit KI zu einem individuellen Stil vervollständigt wurden. Der KI wurden schließlich zwei Bilder übergeben, ein Anfangsbild und ein Endbild, mit dem Auftrag die beiden Bilder mit Zwischenbilder zu füllen, so dass eine Animation entsteht. Die entstandenen Bilder wurden anschließend ausgedruckt und geschnitten und zu einem Daumenkino gebunden. So dass am Ende des Projekts, trotz vieler digitaler Zwischenschritte ein haptisches Ergebnis stand. So wie es Anliegen jeglicher Mediennutzung sein soll: die digitale Welt dient dem Menschen, nicht der Mensch der digitalen Welt.

Kunst und Gestaltung – Überblick der praktischen Arbeiten der 8K1 des Maturajahrgangs 2024

Von |21.06.2024|Kategorien: Archiv, Kunst und Medien, News|

Kreativ-künstlerische Aktivitäten finden bei uns nicht nur in diversen Projekten, [...]

Kunstprojekt „Wider die Zerstörung der Natur“ – Objektkunstwerke in den Auslagen von Perger Geschäften

Von |04.05.2023|Kategorien: Kunst und Medien, News|

„Menschengemäße Kunst muss 1. die Zerstörung des Menschengemäßen verhindern 2. [...]

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