Projekt Beschreibung

Arnold Haberleitner

Business Segment Procurement Manager

Release Liner

Consumer Packaging

 

Was man mit einer BORG-Matura alles machen kann…(oder in Japan kann man sich immer treffen.)

 

Lange ist es her, als ich 2002 das BORG Perg mit dem Maturazeugnis in der Tasche verlassen habe. Ich kann mich noch gut an die Nervosität vor den letzten Prüfungen erinnern – im Ende ist aber alles gut verlaufen, unsere Professoren hatten uns ja perfekt auf das Finale vorbereitet!

Was man mit einer BORG- Matura alles machen kann… – für mich ist die Frage recht leicht zu beantworten: ALLES!

Mein weiterer Weg ging nach dem BORG an die FH in Steyr, an der ich mich als Supply Chain Manager ausbilden ließ.

Nach der FH konnte ich rasch einen Job in einem Industriekonzern finden, mit mehr als 100 Fabriken über den Globus verteilt. Hier bin ich seit kurzem zum Einkaufsleiter aufgestiegen, und führe (meist von zuhause in Enns aus 🙂 ) motivierte Teams in Europa, Nordamerika und Asien.

 

Hätte ich für meinen heutigen Job eher eine HAK -Ausbildung hätte machen sollen? Nein. Bereits auf der FH hat sich der einzige Vorteil der HAK Kollegen (Buchhaltung und Rechnungswesen) bereits nach 2-3 Semestern relativiert. In Bereichen wie Englisch und Mathematik war ich vom BORG besser vorbereitet. Der wahrscheinlich größte Vorteil der BORG Ausbildung ist die breite Vermittlung von Allgemeinwissen! Es ist tatsächlich wichtig, sich auch in Bereichen wie Geschichte, Geografie, Musik usw. auszukennen – Allgemeinbildung ist eine Grundvoraussetzung in der heutigen Arbeitswelt. Spezialwissen für technische oder kaufmännische Berufe kann man sich in einschlägigen Studien und (besonders) in der Praxis aneignen.

 

„Last but not least“, die Zeit am BORG war auch eine Riesengaudi. Durch die Bank waren alle Professoren hochmotiviert und engagiert, uns auch Freude an deren jeweiligen Themen zu vermitteln! Ein Vorteil des BORGs ist auch, dass es mit Perg in einer relativ kleinen Stadt liegt. Es herrscht eine familiäre und menschliche Atmosphäre.

Ich war übrigens im Musikzweig – man wird auch hier meinen, das hätte für meinen beruflichen Weg nichts gebracht, hat es aber doch: Einige Male durfte ich schon feiernde Kollegen an Pianos in diversen Hotellobbys begleiten.

Andere Schulkameraden sind tatsächlich beruflich in die Musikwelt eingestiegen – siehe z.B. den Bericht meiner Kollegin Chrisi. Wie dem auch sei – auf ein Bier in Osaka haben wir uns trotzdem getroffen – egal, dass wir beide mit der BORG Matura ganz unterschiedliche Dinge gemacht haben!