Projekt Beschreibung

Bernadette Prinz

Von den grenzenlosen Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten nach der Hauptschule überwältigt war für mich klar, dass ich das BORG absolvieren möchte. Einerseits, um mir Klarheit darüber zu verschaffen, wohin ich im Leben will und andererseits, um mit der Matura einen schnellen Einstieg ins Universitätsleben zu erreichen. Und da ich viele Stunden meiner Kindheit in der Musikschule verbrachte um verschiedene Instrumente sowie Musiktheorie zu erlernen war der musisch-instrumentale Schwerpunkt eine tolle Möglichkeit für mich, meine Leidenschaft für Musik zu vertiefen. Ab 2009 war ich Schülerin des BORG Perg und habe 2013 mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.

Besonders prägend für mich waren die vielfältigen Projekte, welche meine Klasse mit viel Willen zur Weltveränderung und -verbesserung kreativ und engagiert umgesetzt hat. Die Themenschwerpunkte lagen dabei vor allem auf der Bewusstseinsbildung in Bezug auf HIV/Aids, sowie bei der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Diese Projekte eröffneten uns SchlülerInnen vielfältige Möglichkeiten, neue Perspektiven zu gewinnen und selber aktiv zu werden. Beispiele dafür sind interaktive Projekttage am BORG, ein eigenes Wahlpflichtfach für Projektarbeiten und Aktionismus, eine Reise nach Ghana sowie internationale Jugendforen unter anderem in Berlin. Im Zuge der Reifeprüfung habe ich zu diesen Projekten eine Fachbereichsarbeit verfasst, welche zur besten Fachbereichsarbeit Österreichs im Fach Geographie- und Wirtschaftskunde ausgezeichnet wurde.

Akademische Laufbahn

Nach der Matura entschied ich mich für ein Doppelstudium an der Universität Wien sowie an der University of Edinburgh. Ich habe den Bachelor of Arts in Kultur- und Sozialanthropologie mit rechtsanthropologischem- sowie entwicklungspolitischem Schwerpunkt abgeschlossen und schließe daran den Master of Arts in Internationaler Entwicklung. Parallel dazu studiere ich im Magisterstudium Rechtswissenschaften mit besonderem Fokus auf Europarecht sowie alternativer Streitbeilegung.

Berufliche Erfahrung

Berufliche Erfahrung sammle ich bei verschiedensten Kurzpraktika in Unternehmen, Gerichten und politischen Einrichtungen in Österreich sowie bei EU-Institutionen in Brüssel. Vor allem meine Arbeit als Studienassistentin an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Wien am Institut für Internationales Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung bietet mir vielfältige Möglichkeiten, meine akademischen Interessen zu vertiefen sowie universtitätsinterne Einblicke zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen.

Das BORG steht für mich für Offenheit, Vielfalt, Kreativität und Individualität, für die Möglichkeit, selbstständig und kritisch zu denken und für den Mut zur eigenen Meinung und Persönlichkeit. Es bedeutet für mich Begeisterung für gemeinsame Projekte, Klassenzusammenhalt und musikalische Leidenschaft. Ich habe Orientierung für die Zukunft und eine breite, solide Ausbildung gesucht und genau das sowie spannende Momente und Erfahrungen und Freunde fürs Leben gefunden. Aus all diesen Gründen kann ich das BORG nur jedem jungen Menschen mit bestem Gewissen empfehlen.